Erfassen Sie Lkw-Zufahrt und Entladepositionen, Gebäudeöffnungen und Hindernisse, Bewegungsbereiche der Förderer und Übergabehöhen, Arbeitsbereiche der Stapelförderer, Wartungszugänge und Sacktransportwege. Veröffentlichte Maschinenabmessungen dienen als Planungsgrundlage, bilden aber nicht den vollständigen Platzbedarf der installierten Anlage ab. Bestätigen Sie Bewegungsgrenzen, Freiräume und die konfigurierte Annahmelinie anhand eines Projektplans.
Wichtige Hinweise
- Erfassen Sie Fahrzeug- und Materialwege als Betriebs- und Bewegungsbereiche, nicht nur als freie Bodenflächen.
- Stellen Sie die Verstellbereiche der Förderer und die Reichweitenbereiche der Stapelförderer im Plan dar.
- Reservieren Sie Zugänge für Wartung, Kontrolle, Probenahme und Komponentenausbau.
- Nehmen Sie das Layout anhand eines dokumentierten Kartoffelversuchs und eines überarbeiteten Projektplans ab.
Zuerst den Betriebsraum vermessen
Für die Planung einer Kartoffelannahme werden Maße für Anlagen, Fahrzeuge, Materialbewegungen und Zugänge benötigt. Beginnen Sie mit dem Gebäuderaster: Wände, Stützen, Türen, Bodenniveaus, Entwässerung und Hindernisse oberhalb der Anlage. Kennzeichnen Sie, wo Lkw halten, wo Kartoffeln in den Prozess gelangen und wo lose Ware oder gefüllte Säcke den Prozess verlassen. Legen Sie einen gemeinsamen Messursprung und einen Höhenbezug für den Boden fest, damit sich die Standortmessungen und Maschinenzeichnungen übereinanderlegen lassen. Geben Sie die Zeichnungseinheiten an und unterscheiden Sie gemessene Maße von Schätzungen. Berücksichtigen Sie vorstehende Türbeschläge, niedrige Träger und andere örtliche Einschränkungen, die bei einer vereinfachten rechteckigen Gebäudedarstellung möglicherweise nicht erkennbar sind.
Unterscheiden Sie die Kontur der stillstehenden Maschine von ihrem Betriebs- und Bewegungsbereich. Verstellbare Förderer, bewegliche Abwurfpositionen und Fahrzeugtüren können über diese Kontur hinaus Platz beanspruchen. Stellen Sie diese Positionen im Grundriss dar und prüfen Sie anhand von Ansichten mögliche Kollisionen im Höhenbereich.
Legen Sie die Prozessfolge mithilfe der Übersicht der Lösungen für die Kartoffelverarbeitung fest. Erstellen Sie anschließend einen maßstäblichen Standortplan, in dem feste Begrenzungen, Anlagenpositionen und Bewegungswege klar voneinander getrennt dargestellt sind.
- Gebäudelänge, Gebäudebreite, lichte Höhe und bauliche Hindernisse
- Lkw-Zufahrtsrichtung, Halteposition und Fahrkurve
- Türöffnungen, Bodenniveaus, Entwässerung und Ladeflächen
- Wege für Materialzufuhr, Lagerung, Säcke und Fahrzeugausfahrt
Lkw-Zufahrt und Ladungshandhabung erfassen
Vermessen Sie den Lkw-Fahrweg von der Betriebseinfahrt bis zur Entladestelle. Berücksichtigen Sie Wenderaum, Halteposition, Entladehöhe sowie geöffnete Türen oder Heckklappen. Prüfen Sie jeden vorgesehenen Fahrzeugtyp, statt von einem einzigen angenommenen Lkw-Rechteck auszugehen. Halten Sie fest, ob das Fahrzeug vorwärts einfährt, rückwärts in Position fährt oder nach dem Entladen wenden muss. Stellen Sie wartende Fahrzeuge getrennt von der Entladeposition dar, einschließlich des Platzes, den sie in der Nähe von Türen oder Fußwegen beanspruchen. Wenn der verfügbare Zufahrtsraum unklar ist, führen Sie vor Ort eine Fahrwegprüfung durch und dokumentieren Sie die Abmessungen des verwendeten Fahrzeugs sowie seinen Fahrweg.
Unterscheiden Sie bei Großsackbetrieb die Handhabung ankommender Säcke vom Abtransport gefüllter Säcke. Kennzeichnen Sie Abstütz-, Bereitstellungs- und Rückführpositionen für leere Säcke. Die Großsack-Annahme- und Lagerlinie kombiniert Reinigung, Verlesen, Hochfördern, reversierbare Förderung und eine hydraulische Pufferbefüllung. Die Abmessungen der konfigurierten Anlage und ihre Schnittstellen für die Sackhandhabung müssen projektspezifisch bestätigt werden.
Vergleichen Sie die Entladehöhe des Fahrzeugs mit der geplanten Einlaufhöhe der Annahme. Jede Rampe, Grube oder Plattform muss im Rahmen des Projekts geprüft werden. Erfassen Sie Zufahrtsneigungen und Oberflächenverhältnisse, die die nutzbare Halteposition verändern könnten.
- Raumbedarf des Fahrzeugs in seiner tatsächlichen Entladeposition
- Bewegungen von Türen, Heckklappen und Sacköffnungen
- Transportwege für volle und leere Säcke sowie Personalwege
- Entladehöhe, Bodenniveau und Beschaffenheit der Zufahrtsfläche
Fördererbereiche und Übergabepunkte einzeichnen
Der BSSJ8-08 misst 8050 × 1300 × 1300 mm, hat ein 800 mm breites Band, eine Einlaufhöhe von 800 mm und eine Auslaufhöhe von 490–890 mm. Zeichnen Sie die gewählte Auslaufhöhe und ihre Lage zur nächsten Aufnahmefläche ein; die Gesamtmaße allein geben keinen Aufschluss über die Zugänglichkeit im eingebauten Zustand.
Kennzeichnen Sie an jeder Übergabe die Förderrichtung, die Abwurfstelle und die Aufnahmekante. Prüfen Sie Fallhöhe und Ausrichtung, statt lediglich die Maschinenrechtecke aneinanderzusetzen. Der Förderer BSSJ8-08 verfügt über eine verstellbare Höhe und Geschwindigkeit, ein abnehmbares Zuführleitblech, seitlichen Gummischutz und einen fingerförmigen Puffer.
Fordern Sie die für den Projektplan erforderlichen Angaben zum Verstellbereich sowie zu den Positionen von Antrieb und Schutzeinrichtungen an. Kennzeichnen Sie Wegekreuzungen und Bedienstellen, ohne einen Kabelverlauf oder Freiraum vorauszusetzen. Die Kontrolle einer Übergabe sollte nicht davon abhängen, dass ein abgestellter Lkw bewegt wird. Geben Sie jedem Übergabepunkt eine Kennung, die sowohl im Grundriss als auch in den Ansichten erscheint. Erfassen Sie seine Einlauf- und Auslaufbezugspunkte, die gewählte Einstellung und die Aufnahmekante. So lassen sich Höhenkonflikte leichter lösen, ohne die Gesamthöhe der Maschine mit der tatsächlichen Produktabwurfhöhe zu verwechseln.
- Gesamter Raumbedarf des Rahmens und Verstellbereich
- Einlauf- und Auslaufhöhen bei der gewählten Einstellung
- Produktabwurfpunkt und Aufnahmefläche
- Zugangsseite, Kontrollbereich der Übergabe und Wegekreuzungen
| Anlage | Veröffentlichte Abmessungen | Für das Layout zu bestätigen |
|---|---|---|
| Großsack-Annahme- und Lagerlinie | Abmessungen der konfigurierten Linie nicht angegeben | Gesamtanordnung, Übergabehöhen, Schnittstellen zur Sackhandhabung und Zugänge |
| Förderer BSSJ8-08 | 8050 × 1300 × 1300 mm; Bandbreite 800 mm; Einlauf 800 mm; Auslauf 490–890 mm | Gewählte Höhen, Verstellbereich und Wartungszugänge |
| Stapelförderer BDDY-818 für lose Ware | Länge 17500–22600 mm; Breite 2500 mm; Höhe 3110 mm | Abwurfpositionen, Bewegungsgrenzen und vertikaler Betriebsbereich |

Stapelförderer-Reichweite und Lagerbewegungen berücksichtigen
Zeichnen Sie beim Aufschütten loser Ware die Maschinenposition, die Lagerziele und die Fahrzeugbeladepositionen getrennt ein. Berücksichtigen Sie den Platz zum Umsetzen und bestätigen Sie, welche Abwurfpositionen die gewählte Konfiguration bedienen kann. Eine lange Maschine erreicht nicht zwangsläufig jeden Bereich einer Lagerfläche.
Der Stapelförderer BDDY-818 für lose Kartoffeln hat eine angegebene Gesamtlänge von 17500–22600 mm, eine Breite von 2500 mm und eine Höhe von 3110 mm. Sein Teleskopförderer dient der Lagerung loser Ware, dem Aufschütten und dem Beladen; im Hubabschnitt wird eine Erntekette zum Aussieben von Verunreinigungen eingesetzt. Er ist kein Kran zum Heben von Großsäcken.
Verwenden Sie den Längenbereich als Planungsreferenz in Längsrichtung, nicht als Radius der Abwurfreichweite. Bestätigen Sie Bewegungsgrenzen und Betriebshöhen im Projektplan und prüfen Sie diese anschließend im Hinblick auf Wände, Hindernisse im Höhenbereich, Lkw-Fahrkurven und Zugangswege zu Schüttungen. Stellen Sie mehrere Positionen dar, wenn der Stapelförderer verschiedene Ziele bedienen muss. Kennzeichnen Sie die geplanten Lagergrenzen und die dafür erforderlichen Zugangswege; leiten Sie aus den Maschinenabmessungen weder eine Schütthöhe noch ein Lagervolumen ab. Ein Ziel ist nur nutzbar, wenn die vorgesehene Abwurfposition und die erforderlichen Zugänge gleichzeitig Platz finden.
- Maschinenposition und angegebener Bereich der Gesamtlänge
- Bestätigte Abwurfpositionen sowie Lager- oder Beladeziele
- Vertikaler Betriebsbereich und Hindernisse im Höhenbereich
- Wege zum Umsetzen, für Fahrzeuge und für Kontrollen

Wartungsfreiräume vom Prozessbereich trennen
Reservieren Sie Platz für Beobachtung, Einstellung, Reinigung und den Ausbau von Komponenten. Kennzeichnen Sie Bedienstellen, Schutzeinrichtungen, Antriebe und Übergabepunkte im Plan. Holen Sie die Anforderungen an die Wartungsfreiräume für die konfigurierte Anlage ein, statt anzunehmen, dass diese in der veröffentlichten Breite enthalten sind. Kennzeichnen Sie diese Bereiche getrennt vom Produktfluss und den Fahrzeugbewegungen, damit sie auch bei Planänderungen sichtbar bleiben. Klären Sie, welche Zugänge während des Betriebs verfügbar bleiben müssen und welche einen geplanten Stillstand erfordern. Führt ein Ausbauweg durch eine Tür oder ein Tor, prüfen Sie die Öffnung und den Weg anhand der betreffenden Komponente und des für das Projekt vorgesehenen Handhabungsverfahrens.
Trennen Sie die Beobachtung während des Betriebs von Arbeiten, die ein Stillsetzen und sicheres Trennen der Energieversorgung erfordern. Planen Sie Zugänge zur Beseitigung von Blockaden und zur Wartung anhand der Geräteanweisungen und betrieblichen Verfahren. Ein erreichbarer Übergabepunkt ist für sich genommen noch kein sicherer Arbeitsplatz.
Stellen Sie neben den regelmäßig benötigten Zugängen auch den Platz für gelegentliche Ausbauarbeiten dar. Für eine Komponente kann ein freier Hebe- oder Herausziehweg über den normalen Laufweg hinaus erforderlich sein. Halten Sie vorübergehend abgestellte Paletten, Werkzeuge und Probenahmestationen aus diesen reservierten Bereichen fern.
- Beobachtungs- und Einstellseite für Bedienpersonal
- Kontrollstellen an Schutzeinrichtungen, Antrieben und Übergaben
- Ausbau- und Hebeweg für Komponenten
- Temporäre Paletten- und Probenahmeflächen außerhalb der Zugangsbereiche
Die Konfiguration anhand der gemessenen Randbedingungen wählen
Lösen Sie zuerst die am wenigsten veränderbare Randbedingung. Legen Sie den Lkw-Annahmepunkt fest, wenn die Zufahrtsgeometrie den Standort bestimmt; legen Sie den Betriebsbereich des Lagers fest, wenn die Zugänglichkeit der Ziele ausschlaggebend ist. Nutzen Sie frühzeitig Ansichten, wenn die Gebäudehöhe die Übergaben begrenzt. Vergleichen Sie mögliche Anordnungen anhand derselben Checkliste, statt die kleinste Maschinenkontur auszuwählen. Ein kürzerer Förderweg kann dennoch Wartungszugänge versperren, während eine andere Anordnung zusätzlichen Abstimmungsbedarf an den Übergaben verursachen kann. Dokumentieren Sie ungeklärte Maße und die jeweils für ihre Bestätigung verantwortliche Person, bevor Sie eine Variante als freigabereif betrachten.
Die Produkttabelle trennt nutzbare Maßangaben von Einzelheiten, die für die Layoutfreigabe noch benötigt werden. Die Entscheidungstabelle zeigt, was zu messen und zu ändern ist und mit welchem Nachweis der jeweilige Konflikt abgeschlossen werden sollte.
Nutzen Sie den Planungsleitfaden für Großsackannahme und Lagerung für Bewegungswege und den Leitfaden für schonende Kartoffelförderung für die Übergabeplanung. Keiner der beiden ersetzt den Projektplan.
- Die am wenigsten veränderbare Randbedingung zuerst festlegen
- Betriebsbereiche statt nur einer festen Position darstellen
- Maße getrennt von Planungsannahmen kennzeichnen
- Zugänge und Fahrzeugwege vor der Layoutfreigabe bestätigen
| Randbedingung | Prüfung | Layoutentscheidung | Abnahmenachweis |
|---|---|---|---|
| Lkw lässt sich nicht ausrichten | Fahrkurve, Entladeposition und Raumbedarf bei geöffneten Türen | Annahmestelle verlegen oder Zufahrt ändern | Die Fahrwegprüfung vor Ort dokumentiert das verwendete Fahrzeug, die Ausrichtung beim Entladen und den Ausfahrtsweg |
| Übergabehöhen passen nicht zusammen | Gewählte Einlauf- und Auslaufhöhen, Abwurfpunkt und Aufnahmekante | Schnittstelle anpassen oder verlegen | Gemessene Höhen entsprechen dem überarbeiteten Plan; der Kartoffelversuch dokumentiert die Produktrückhaltung an der Übergabe |
| Stapelförderer behindert die Beladung | Bestätigte Abwurfpositionen, Bewegungsgrenzen und Fahrzeugwege | Bereiche trennen oder Anlage umpositionieren | Ein kommentierter Grundriss und eine Vor-Ort-Prüfung zeigen die Zugänglichkeit aller vorgesehenen Lager- und Beladeziele |
| Wartungsseite ist versperrt | Erforderliche Kontrollzugänge und Ausbauwege für Komponenten | Anlage drehen oder verlegen | Eine Zugangsprüfung bei Stillstand dokumentiert den verfügbaren Platz im Vergleich zu den Anforderungen der konfigurierten Anlage |
| Sackbewegungen kreuzen den Produktfluss | Transportwege für volle und leere Säcke sowie Personalwege | Bereitstellung oder Ablauf ändern | Das Versuchsprotokoll dokumentiert Bereitstellungspositionen, Wegekonflikte und die vereinbarte Bewegungsfolge |
Layout erproben und Abnahme festlegen
Vergleichen Sie vor Versuchen mit Produkt die installierte Anordnung mit dem freigegebenen Plan. Prüfen Sie Lkw-Positionen, Übergabehöhen, Bewegungsgrenzen und Zugangswege. Halten Sie Maßänderungen in einem überarbeiteten Plan fest, statt sie nur mündlich zu vereinbaren. Vereinbaren Sie, welche Maße geprüft werden, wie sie gemessen werden und welche projektspezifischen Abnahmegrenzen gelten. Verwenden Sie dieselben Bezugspunkte wie bei der Standortvermessung. Dokumentieren Sie Konflikte durch Fotos oder Anmerkungen, damit das Team zwischen einer Montageabweichung und einer zu überdenkenden Planungsannahme unterscheiden kann.
Führen Sie einen vereinbarten Versuch mit einer repräsentativen Kartoffelcharge durch. Protokollieren Sie den Zustand der Probe, die Zufuhrrate, die Geräteeinstellungen, das Ziel und die Sackbewegungen. Beobachten Sie Verschüttungen, Stillstände und Behinderungen auf den Wegen. Prüfen Sie Wartungszugänge gesondert unter Anwendung der entsprechenden Stillsetzungsverfahren.
BSSJ8-08 und BDDY-818 haben jeweils eine angegebene Leistung von etwa 80 t/h; übereinstimmende Leistungsangaben belegen jedoch nicht den Durchsatz der gesamten Linie. Die Kapazität der Annahmelinie ist projektspezifisch. Vereinbaren Sie vor dem Versuch den Versuchsdurchsatz, die Abnahmekriterien und die abschließende Planrevision.
- Die Anordnung ohne Produkt gegen den freigegebenen Plan prüfen
- Eine repräsentative Kartoffelprobe verwenden und die Betriebsbedingungen dokumentieren
- Produktrückhaltung an Übergaben, Zugänglichkeit und Wegebehinderungen beobachten
- Änderungen, Grenzwerte und die abschließende Planrevision dokumentieren
Senden Sie Ihre Maße zur Prüfung des Projektlayouts
Senden Sie uns über unser Projektkontaktformular die Kartoffelart und ihren Zustand, den Zieldurchsatz, Fahrzeugabmessungen und Zufahrtsrichtung, Gebäudelänge und -breite, lichte Höhe, Tür-, Tor- und Stützenpositionen, Bodenniveaus, Lagerziele, Sacktransportwege, Anforderungen an Wartungszugänge, Angaben zur Stromversorgung und die vorgesehene Abnahmeprobe. Wir können diese Angaben mit der Annahmeanordnung abgleichen und die nächste Planbesprechung vorbereiten.
- Kartoffelförderer BSSJ8-08: etwa 80 t/h; 8050 × 1300 × 1300 mm; Bandbreite 800 mm; Einlaufhöhe 800 mm; Auslaufhöhe 490-890 mm.
- Kartoffel-Stapelförderer BDDY-818: etwa 80 t/h; Länge 17500-22600 mm × Breite 2500 mm × Höhe 3110 mm.
- Die Großsack-Annahme- und Lagerlinie wird nach den Projektanforderungen konfiguriert und unterstützt die Annahme am Ernteort, das Verlesen und die Aufnahme von Großsäcken im Lager.
Häufige Fragen
Welche Maße sollten für die Planung einer Kartoffelannahme zuerst erfasst werden?
Beginnen Sie mit Gebäudegrenzen, Öffnungen, lichter Höhe, Bodenniveaus und Lkw-Zufahrt. Legen Sie anschließend Entladung, Lagerung, Sackbewegungen und Wartungswege fest.
Lässt sich der endgültige Platzbedarf aus veröffentlichten Maschinenabmessungen ableiten?
Nein. Sie dienen als Planungsgrundlage. Bestätigen Sie vor der Installation Verstellbereiche, Übergaben, Zugänge und Fahrzeugbewegungen im Projektplan der konfigurierten Anlage.
Warum muss die Auslaufhöhe des Förderers im Plan angegeben werden?
Die Auslaufhöhe des BSSJ8-08 beträgt 490–890 mm. Stellen Sie die gewählte Höhe und die Aufnahmefläche dar, um Fallhöhe, Ausrichtung und Zugänglichkeit zu prüfen.
Wie sollte die Reichweite des Stapelförderers im Standortplan dargestellt werden?
Verwenden Sie bestätigte Abwurfpositionen und Bewegungsgrenzen. Die Gesamtlänge des BDDY-818 von 17500–22600 mm ist kein Reichweitenradius. Prüfen Sie jedes Lager- und Beladeziel gesondert.
Was sollte ein Versuch zur Layoutabnahme dokumentieren?
Dokumentieren Sie Kartoffelzustand, Zufuhrrate, Anlagenpositionen, Einstellungen, Ziele, Sackbewegungen, Produktverluste und Stillstände. Halten Sie Änderungen in der abschließenden Planrevision fest.
Technischer Hinweis
Das endgültige Layout und die Abnahme hängen vom Kartoffelzustand, der Fahrzeuganordnung, den baulichen Randbedingungen, den Betriebswegen und der gewählten Konfiguration ab. Fordern Sie einen Projektplan an und vereinbaren Sie vor der Installation die repräsentative Probe, die Betriebsbedingungen und die Abnahmemessungen.


